Samstag, 16. Dezember 2017 | 20.00 Uhr | Musik 21.2 | »QuartettGesang« Kuss Quartett und Mojca Erdmann – Sopran

PROGRAMM

Eine Stunde vor Konzertbeginn gibt esim Saal eine Einführung in das Programm.

Kirchner (1823-1903)/Reimann (*1936) | »Die schönen Augen der Frühlingsnacht«
Sechs Lieder von Theodor Kirchner nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sieben Bagatellen von Aribert Reimann

Ludwig van Beethoven (1770-1827) | Streichquartett  f-Moll op. 95

György Kurtág (*1926) | »Officum Breve« op. 28 für Streichquartett

Mendelssohn (1809-1847)/Reimann (*1936) | »…oder soll es Tod bedeuten« für Sopran und Streichquartett
Acht Lieder und ein Fragmet von Felix Meldelssohn Bartholdy nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett Bearbeitet und verbunden mit schechs Intermezzi von Aribert Reimann

AUSFÜHRENDE

Monjca Erdmann · Sopran
Kuss Quartett
Jana Kuss · Violine
Oliver Wille · Violine
William Coleman · Viola
Mikayel Hakhnazaryan · Violoncello

Das Kuss Quartett gehört mit seinem unverwechselbaren künstlerischen Ansatz zu den international anerkannten Spitzenformationen. Im Rahmen des zweiten Konzertes der Reihe von Musik 21 Niedersachsen im NDR (Saison 2017-18) stellt das Quartett u. a. Werke von von Aribert Reimann vor. »Die schönen Augen der Frühlingsnacht« wurde vom Komponisten für das Kuss-Quartett und die Sopranistin Mojca Erdmann geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Bearbeitung von nicht verlegten (antiquarisch gefundenen) Liedern von Theodor Kirchner, die er für diese Besetzung arrangiert und in seiner Musiksprache beleuchtet, hinzu kommen sieben Bagatellen für Streichquartett von Aribert Reimann. Diese deutsche Erstaufführung stellt das Kuss-Quartett in Zusammenhang mit Beethovens Streichquartett op. 95 und Kurtágs »Officium breve« op. 28 für Streichquartett. Der Kreis schließt sich mit einer weiteren Komposition von Aribert Reimann und einer weiteren Liedbearbeitung: »…oder soll es Tod bedeuteun« basiert auf acht Liedern Mendelssohns und einem Fragment nach Gedichten von Heinrich Heine. Sie dienten als Grundlage für diese Bearbeitung aus dem Jahr 1996, die durch sechs Intermezzi für Streichquartett ergänzt wird.


Samstag 02.12.2017 | 20.00 Uhr | »Intuition« | Nomos-Quartett

PROGRAMM

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) | Streichquartett Es-Dur KV 428

Joachim Heintz (*1961) | Streichquartett mit Live-Elektronik (2017) UA

Karlheinz Stockhausen (1928-2007) | »Aus den sieben Tagen« Textkompositionen für Intuitive Musik (1968)

in Kombination mit

Ludwig van Beethoven (1770-1827) | »Cavatina« aus dem Streichquartett B-Dur op. 130

Benjamin Britten (1913-1976) | »Solo« aus dem Streichquartett Nr. 3 op. 94

AUSFÜHRENDE
Nomos Quartett
Martin Dehning · Violine
Birte Päplow · Violine
Friederike Koch · Viola
Sabine Pfeiffer · Violoncello

 

Improvisation und Verfremdung: Im zehnten Todesjahr Karlheinz Stockhausens erinnert das Nomos-Quartet an seine Idee einer »Intuitiven Musik« – nach vorgegebenen kurzen Texten, z. B.: »Spiele eine  Schwingung im Rhythmus des Universums, spiele eine Schwingung im Rhythmus des des Traumes…« oder »Spiele einzelne Töne so hingegeben bis du die Wärme spürst, die von dir ausstrahlst.« In die Improvisationen eingeflochten werden die eizigartigen Sätze von Beethoven und Britten, in welche sich die erste Violine quasi improvisierend bewegt. Joachim Heintz verwndelt in seinem neuen für das Nomos-Quartet komponierten Werk die gebrochenen Dreiklänge aus Mozarts »Andante con moto« des Es-Dur-Quartetts in ganz eigene oszillierende, elektronisch verfremdete Klanglandschaften.Die Moderationen und Gesprächsrunden anlässlich der Nomos-Konzerte in Tosterglope machen die Reihe Klassik versus Neue Musik zu einem außergewöhnlichen Ereignis.


Sa 14.Oktober | »M’illumino | dal suono« | Lisa Werhahn, Snezana Nesic

PROGRAMM

Luciano Berio
»Sequenza Nr.13«
für Akkordeon solo (1995/96)

Heinrich Ignaz Franz Biber
»Passacaglia« für Violine Solo (1676)

Giovanni Antonio Pandolfi Mealli
Sonata Op.4 No.1 »La Bernabea«
per chiesa e camera (1660)

Joachim Heintz
»Tobol« für Akkordeon (2009)

Snezana Nesic
»Study for Beginning of Time II«
für Akkordeon (2012/17) EA

Snezana Nesic
»Butterfly Valley«
für Violine und Akkordeon (2009/17) UA

Der Titel der Konzertreihe ist eine Anspielung auf Giuseppe Ungarettis kurzes Gedicht »M’illumino | d’immenso« (Ich erleuchte mich | durch Unermessliches). Inspiriert von der Idee der durch starke Lichtkontraste ausgeprägten Chiaroscuro-Malerei wird programmatisch eine Brücke geschlagen zwischen zeitgenössischen Werken und der Ästhetik des Barocks. Die Kompositionen beziehen sich vorwiegend auf literarische Vorlagen: Das Stück »Tobol« von Joachim Heintz basiert auf dem Gedichtszyklus »Blockade« von Gennadij Gor, Luciano Berios »Sequenza Nr. 13« beruht auf einem Textfragment von Edoardo Sanguineti, »Butterfly Valley« und »The Etude for Beginning of Time II« von Snezana Nesic auf Texten von Inger Christensen, Giuseppe Ungaretti und Snezana Nesic. Die Kompositionen der barocken Komponisten Pandolfi Meali und Heinrich Ignaz Franz Biber sind dagegen reine »musikalische Erzählungen« und klingen durch ihre originale Klangsprache und einfallsreiche musikalische Rhetorik im Stylus phantasticus noch heute unverbraucht.

 


»Die Töne sprechen – Die Seele klingt«

Luigi Boccherini Streichquartett g-Moll op. 32 Nr. 5

Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 8 op. 110

Adriana Hölszky aus »Hängebrücken« (1989/90)

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett C-Dur KV 465 (»Dissonanzen«)

 

AUSFÜHRENDE
Nomos-Quartett
Martin Dehning · Violine
Meike Bertram · Violine
Friederike Koch · Viola
Sabine Pfeiffer · Violoncello

TICKETS und VORVERKAUF
18,00€ | 5,00 € ermäßigt
bei Vorlage der NDR Kultur Karte  16,00 €
1 Kind bis 14 Jahre in Begleitung eines Vollzahlenden erhält freien Eintritt

Vorverkauf für Einzelkarten:
Bitte hinterlassen Sie telefonisch unter
042 61 – 85 11 99 eine Nachricht.

Wir legen Karten am Konzertabend an der
Abendkasse für Sie bereit.


SA 17. Juni | 11 Uhr | »Staun-Studie« | Im Rahmen der Werkstatt Junger Komponisten

Die Werkstatt Junger Komponisten ist eine Workshop-Reihe für Kinder und Jugendliche aus Niedersachsen, die sich für Neue Musik interessieren. Zusammen mit professionellen Musikerinnen und Musikern lernen die Teilnehmenden das theoretische und praktische Handwerk des zeitgenössischen Komponierens kennen und vertiefen ihre Fähigkeiten dazu beim Tüfteln an ganz eigenen Werken. Bei der »Staun-Studie« am Samstag, den 17. Juni lernen die jungen TeilnehmerInnen das Leben hinter den Kulissen der Staatsoper Hannover kennen. Interessierte können sich dazu jederzeit unter info@musik21niedersachsen.de oder telefonisch unter 0511-7635297-1 anmelden.

WEITERE TERMINE DER »WERKSTATT JUNGER KOMPONISTEN«
Freitag-Sonntag | 27. bis 29.10.2017 | Hannover


SA 17. Juni | 20 Uhr | »Göttinger Abende Zeitgenössischer Musik« | artwork ensemble

Das aus zwei PianistInnen und zwei SchlagzeugerInnen bestehende, international renommierte Artwork Ensemble spielt Werke von Bela Bartok, George Crumb, Martin Christoph Redel sowie eine Uraufführung des Göttinger Komponisten Bernd Schumann. Martin Christoph Redel und Bernd Schumann werden persönlich anwesend sein, um einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen zu geben und mit dem Publikum in einen Dialog zu treten.

KONZERTPROGRAMM
Martin Christoph Redel (*1947)
»Resonanzen« (2009/10)
Bernd Schumann (*1979)
»Ungestörte Kreise« (2017) Uraufführung
Béla Bartók (1881-1945)
»Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug« (1937)
George Crumb (*1929)
»Music for a summer evening aus Makrokosmos III« (1974)

AUSFÜHRENDE
artwork ensemble
Hajdi Elzeser · Piano
Yoana Varbanova · Schlagwerk
Nenad Lecic · Piano
Andrey Doynikov · Schlagwerk

TICKETPREISE
12,- € | ermäßigt 8,- €
Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse


Diese Veranstaltung findet im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen statt.


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Mit Beginn der Saison können Konzertbesucher mit ihrer Eintrittskarte als Fahrtberechtigung für die öffentlichen Verkehrsmittel...

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