Ensemble L'ART POUR L'ART
17. Mai 2013 - 20:00 Uhr Hannover Musik 21.4 im NDR:
Anscheinend durchscheinend
Ensemble L’ART POUR L’ART

C. J. Walter (* 1964): “4 Fragmente aus Durchscheinende Etüde I/d” (1991) für Percussion und Klavier

Jo Kondo (* 1947): “Duo” (1982) für Gitarre und Harfe

Michael Reudenbach (* 1956): “Still” für 5 Instrumente (2013, UA)

Michael Maierhof (* 1956): “rostfrei” (1998) für Flöte, E-Gitarre und Percussion

Ernstalbrecht Stiebler (* 1934): “Three in One II” (2011) für Altflöte, Klavier und Schlagzeug

Matthias Kaul (* 1949): “The Mellow Quark” (2009) für Flöte, E-Gitarre/E-Bass und Percussion

30 Jahre Ensemble L’ART POUR L’ART,  Zeit zum Innehalten, zum Feiern! So lenkt das Programm das Ohr auf filigrane Strukturen, auf anscheinend durchscheinende Bezüge. Werke ohne Behauptungen, Raum für Deutungsvielfalt, visionärer Spalt.

19:00 Uhr: Werkeinführung mit dem Komponisten Michael Reudenbach; im Anschluss an das Konzert: Empfang

Veranstalter: NDR in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen und dem Ensemble L’ART POUR L’ART


CIRCUS S  TRAUM VOM RAUMKLÄNGE IM RAUM
5. Mai 2013 - 11:30 Uhr Hannover Mobile Musik IV 2012/2013: NOON Ensemble S

Johannes Schöllhorn (*1962):
“Red and Blue” (2002)
Schlagzeugsextett

Vinko Globokar (*1934): 
„Tribadabum extensif sur rhythme phantôme” (1986) für drei Schlagzeuger und drei Schlagzeugergruppen -
in einer Adaptation für CIRCUS S unter musikalischer Beteiligung des Publikums

Wim Boogman (*1955):      
„Noon“ (2012), Uraufführung
Schlagzeugsextett
Ermöglicht durch den Fonds voor de Scheppende Toonkunst.
– Wim Boogman ist anwesend –

Flyer

„Traum vom Raum”, „ein neues Zuhause für Stockhausen und Cage”, „räumlich konzipierte Musik wie sie besser und sinnfälliger nicht präsentiert werden könnte” (Deutschlandradio, HAZ, SWR)

CIRCUS S ist in der Stadt:
mit Musik, die in keinen Konzertsaal passt. Ums Publikum herum, obendrüber und mittendrin schafft er Raum zum Sehen, Fühlen, Zuhören, Wundern und Staunen. Die Manege ist das Trommelfell, das Innenohr die Zeltkuppel. Ein Aufhören erregendes Programm mit internationalen Kooperationspartnern.
Ensemble S: Stephan Meier, Dörte Siefert, Bernd Thurner, Laurent Warnier, Adam Weisman (Schlagzeug)

Veranstalter: Musik für heute e. V. im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


03-02
19. April 2013 - 20:00 Uhr Hannover Musik 21.3 im NDR:
Vier Städte – Vier Welten
Hyperion-Trio: Hagen Schwarzrock – Klavier, Oliver Kipp – Violine, Katharina Troe – Violoncello

WIEN
Friedrich Cerha (* 1926): Klaviertrio (2005)
TALLINN
Erkki Sven Tüür (* 1959): Fata morgana (2003)
REYKJAVIK
Atli Heimir Sveinsson (* 1938): Klaviertrio Nr. 1 (1985),
Klaviertrio Nr. 3 “Geheimnisse” (2009)
– Der Komponist ist anwesend –
TOKIO
Toru Takemitsu (1930–1996): Between Tides (1993)

Wegweisende Kompositionen aus vier bedeutenden Musikstädten erklingen im spannungsgeladenen Konzert des Hyperion-Trios – vom Trio des Ernst-von-Siemens-Musikpreisträgers Cerha über atmosphärische Klänge in
Tüürs „Fata Morgana“ und poetische Naturschilderung bei Takemitsu bis hin zur schroffen Expressivität der Musik Sveinssons.

19:00 Uhr: Einführung mit Atli Heimir Sveinsson; im Anschluss an das Konzert: Künstlergespräch

Veranstalter: NDR in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen


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17. März 2013 - 11:00 Uhr Hannover Mobile Musik III 2012/13: Atthis - Outis Das Neue Ensemble, Sarah Maria Sun

Iannis Xenakis (1922-2001): 
„Anaktoria“ (1969) für Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Georg Friedrich Haas (*1953):      
„Atthis“ (2010) für Sopran und acht Instrumente

Hanspeter Kyburz (*1960):     
„still and again“ (2011)
Drei Arien für Sopran, Ensemble und Elektronik aus „OΥΤΙΣ“; Text von Sabine Marienberg

Iannis Xenakis’ „Anaktoria“ und Georg Friedrich Haas’ „Atthis“ basieren auf Liebesgedichten der Sappho, einer antiken griechischen Dichterin. Hanspeter Kyburz hat sich mit Homers Odysseus und seiner Gattin Penelope beschäftigt: Als OΥΤΙΣ, als Niemand, verstellt sich der listenreiche Odysseus gegenüber Polyphem. So rettet er sein Leben und das einiger seiner Mitfahrer. In Sabine Marienbergs „still and again“ wird er von (s)einer Frau angesprochen, wodurch der Akt der Verstellung und Ungreifbarkeit einen ganz anderen Sinn erhält.

Veranstalter: Musik für heute e. V. im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen

Flyer Mobile Musik III 2012/13: “Atthis – Outis”


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17. Februar 2013 - 11:00 Uhr Lüneburg Musik 21 Nachwuchsfestival: "Matinee" Jugendensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM Tosterglope, Kompositionsklasse L’ART POUR L’ART, Nikola Milo (Akkordeon), Projektklassen aus Niedersachsen

“STILL UND BEWEGUNG” – Ensemble baUsTeLLe Kunstraum Tosterglope in Kooperation mit dem Gymnasium Bleckede

“Blindes Hören statt tauben Sehens – Ein Improvisationskonzept” – Kompositionsklasse L’ART POUR L’ART

Benjamin Lang (*1976): Glistening Flurry (2010/11) – Nikola Milo, Akkordeon

Volker Schreiner (*1957): Open up (1991)

Abschlusspräsentationen des Projektes “Zeitgenössische Musik in der Schule” 2012/13

Weitere Informationen zum Musik 21 Nachwuchsfestival


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16. Februar 2013 - 19:30 Uhr Lüneburg Musik 21 Nachwuchsfestival: "Licht und Dunkel" Ligeti Quartet aus London, Nikola Milo (Akkordeon), Ensembles der Musikschule der Hansestadt Lüneburg, Projektklassen aus Niedersachsen

Grußwort des Schirmherrn Ulrich Mädge, Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg

Sofia Gubaidulina (*1931): Streichquartett Nr. 4 (1993) mit Zuspielband und Uraufführung einer Lichtprojektion von Volker Schreiner – Ligeti Quartet: Mandhira de Saram, Patrick Dawkins, Richard Jones, Val Welbanks

György Ligeti (1923-2006): Streichquartett Nr. 2 (1968) – Ligeti Quartet

Sofia Gubaidulina: De profundis (1978) – Nikola Milo, Akkordeon

Volker Schreiner (*1957): White Screen (1988)

Agnes Dorwarth (*1953): Das große Lalula (1995) – Blockflötenquartett “4tuos” (Leitung: Iris Hammacher)

Impressionen aus dem Workshop mit Mitgliedern des Nomos-Quartetts – Streichervororchester II

Weitere Informationen zum Musik 21 Nachwuchsfestival


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16. Februar 2013 - 18:00 Uhr Lüneburg Musik 21 Nachwuchsfestival: "5ünf" Streichervororchester II und Schlagzeugklasse Johannes Schneider der Musikschule der Hansestadt Lüneburg, Projektklassen aus Niedersachsen

5 Mal 5 Beiträge à 5 Minuten – Eine Wandelperformance nach John Cage (1912-1992): Streichervororchester II (Leitung: Lothar Nierenz) und Schlagzeugklasse Johannes Schneider der Musikschule

Ryohei Hirose (1930-2008): Idyll (1976) Blockflötenquartett “4tuos” der Musikschule (Leitung: Iris Hammacher)

Abschlusspräsentationen des Projektes “Zeitgenössische Musik in der Schule” 2012/13 Projektklassen aus Niedersachsen

Weitere Informationen zum Musik 21 Nachwuchsfestival


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16. Februar 2013 - 10:00 Uhr Lüneburg Musik 21 Nachwuchsfestival: Öffentlicher Workshop Streichervororchester II der Musikschule der Hansestadt Lüneburg und Mitglieder des Nomos-Quartetts

Öffentlicher Workshop von 10:00 bis 12:30 Uhr mit dem Streichervororchester II und Mitgliedern des Nomos-Quartetts. Besucher sind jederzeit willkommen! Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zum Musik 21 Nachwuchsfestival


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15. Februar 2013 - 17:00 Uhr Lüneburg 11. Werkstatt Junger Komponisten Benjamin Lang, Nikola Milo

Die 11. Werkstatt Junger Komponisten findet vom 15. bis 17.02.2013 in der Musikschule der Hansestadt Lüneburg statt.

Die Werkstatt Junger Komponisten richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre aus Norddeutschland, die sich für Instrumente, Notation und zeitgenössische Musik interessieren, schon selbst komponieren oder erste Erfahrungen sammeln möchten. Die Teilnehmenden können sich mit anderen jungen Komponist/-innen austauschen, erhalten Kompositionsunterricht, lernen Notationskunde, Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts bis heute und analysieren zeitgenössische Kompositionen. Auf dem Programm stehen außerdem Instrumentenkunde, Instrumentation und spezifische Spieltechniken sowie eine Probe der eigenen Kompositionen mit Nikola Milo. Hierfür können eigene Stücke für Akkordeon solo eingereicht werden.

Schwerpunktinstrument: Akkordeon

Lehrende: Benjamin Lang (Künstlerische Leitung) und Nikola Milo (Akkordeon).

Beginn: Freitag 15.02.2013 um 17:00 Uhr, Treffpunkt an der Jugendherberge Lüneburg, Soltauer Straße 133, 21335 Lüneburg

Seminare und Workshops: Musikschule der Hansestadt Lüneburg, St.-Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg | Studio 2

Ende: Sonntag 17.02.2013 um 13:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 80,- Euro für den Workshop, Unterkunft und Verpflegung (Vollpension der Jugendherberge Lüneburg); 50,-Euro, wenn keine Unterbringung in Lüneburg benötigt wird. Auf Antrag können Fahrtkosten und Teilnahmegebühr bis zu einem Vollstipendium gewährt werden.

Anmeldeformular zum Download

Einsendeschluss für Teilnahme und Kompositionen ist der 01.02.2013!

Interessenten können sich jederzeit bei Rebekka Hinze über das Angebot informieren, telefonisch unter 0511 7635 297-2 oder per Mail an hinze@musik21niedersachsen.de.

Flyer


Jugendensemble baUsTeLLE KUNSTRAUM TOSTERGLOPE
13. Februar 2013 - 15:00 Uhr Bleckede STILL UND BEWEGUNG: Jugendliche Improvisationen Jugendensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM TOSTERGLOPE

Das Jugendensemble baUsTeLLe untersucht zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Klangbildern und Bildklängen die Spannweite der Stille. Das sich permanent verwandelnde Ensemble experimentiert mit Materialien wie Papier und Eiern und mit bildnerischen Spuren und Bewegungen.

Ensembleleitung: Stefanie Schmoeckel

Künstlerische Leitung: Johannes Kimstedt

Film: Gabi Schwark

Das Ensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM Tosterglope bildet sich seit 2004 aus wechselnden Teilnehmenden der experiemtentellen Kinderferienkurse im KUNSTRAUM TOSTERGLOPE. Für das Projekt STILL UND BEWEGUNG arbeitet es mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Bleckede zusammen und präsentiert die Ergebnisse. Die Freude am Mitmachen zählt dabei mehr als die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen. Die Vermittlungsmethoden wurden mehrfach ausgezeichnet: Förderpreis Musikvermittlung 2011 (Nds. Sparkassenstiftung), BKM-Preis Kulturelle Bildung 2012.

Veranstalter: KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e. V. in Kooperation mit dem Gymnasium Bleckede im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


Jugendensemble baUsTeLLE KUNSTRAUM TOSTERGLOPE
6. Februar 2013 - 15:00 Uhr Bleckede STILL UND BEWEGUNG: Jugendliche Improvisationen Jugendensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM Tosterglope

Das Jugendensemble baUsTeLLe untersucht zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Klangbildern und Bildklängen die Spannweite der Stille. Das sich permanent verwandelnde Ensemble experimentiert mit Materialien wie Papier und Eiern und mit bildnerischen Spuren und Bewegungen.

Ensembleleitung: Stefanie Schmoeckel

Künstlerische Leitung: Johannes Kimstedt

Film: Gabi Schwark

Das Ensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM Tosterglope bildet sich seit 2004 aus wechselnden Teilnehmenden der experiemtentellen Kinderferienkurse im KUNSTRAUM TOSTERGLOPE. Für das Projekt STILL UND BEWEGUNG arbeitet es mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Bleckede zusammen und präsentiert die Ergebnisse. Die Freude am Mitmachen zählt dabei mehr als die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen. Die Vermittlungsmethoden wurden mehrfach ausgezeichnet: Förderpreis Musikvermittlung 2011 (Nds. Sparkassenstiftung), BKM-Preis Kulturelle Bildung 2012.

Veranstalter: KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e. V. in Kooperation mit dem Gymnasium Bleckede im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


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1. Januar 2013 - 11:30 Uhr Hannover Mobile Musik II: Porträtkonzert à la Valentin von Aureliano Cattaneo Das Neue Ensemble

Mauricio Kagel (1931-2008):
“Märsche, den Sieg zu verfehlen” (1975)
Aureliano Cattaneo
(*1974):
“Visible” (2003) für Piccolo solo
“Trio IV” (2006) für Klarinette, Cello, Klavier
“Seeds” (2004) für Ensemble

Aureliano Cattaneo wurde jüngst der Förderpreis des Musikpreises Salzburg 2013 zuerkannt. Seine Werke sind auf allen wichtigen europäischen Festivals zu hören. Es gelingt ihm, Elemente “alter” Musiksprache, etwa des Barock, mit neuen Klängen und Inhalten zu neuem Leben zu verbinden.

Das Konzert findet im Rahmen der Konzertreihe Mobile Musik statt. Veranstalter: musik für heute e.V., in Kooperation mit der kestnergesellschaft. Weitere Informationen unter www.DasNeueEnsemble.de

Flyer


Robyn_Schulkowsky_Foto Cordula Flegel
30. November 2012 - 20:00 Uhr Hannover But What About Noise ...? Robyn Schulkowsky, Jan Philip Schulze, Reynard Rott, Studierende und Jungstudierende des IFF der HMTMH

Incontri, das Institut für Neue Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover präsentiert im Rahmen von  Musik 21 Niedersachsen Musik von John Cage – anlässlich seines hundertsten Geburtsjahres.

Das Konzert wird einen musikalischen Streifzug durch verschiedene Phasen seines Schaffens unternehmen: von den konventionell notierten Stücken seiner frühen Kompositionen bis zu den späten, sogenannten „Number Pieces“, in denen er seine Zuneigung für die Anarchie zum musikalischen Ausdruck bringt. Im Fokus steht dabei das „Concert for Piano and Orchestra” (1958).

Robyn Schulkowsky – Percussion
Jan Philip Schulze – Klavier
Reynard Rott – Violoncello
Studierende und Jungstudierende des IFF der HMTMH

Nähere Informationen

Veranstalter: Musik 21 Niedersachsen in Kooperation mit Incontri – Institut für neue Musik der HMTMH,
Förderer des Nachwuchsbereichs: Niedersächsische Sparkassenstiftung

Flyer


Nomos Quartett
28. November 2012 - 20:00 Uhr Hannover Musik 21.2 im NDR: Fragmente – Stille Nomos-Quartett: Martin Dehning, Birte Päplow, Friederike Koch, Sabine Pfeiffer

Anton Webern (1883–1945):
Fünf Sätze für Streichquartett, op. 5 (1909)
Luigi Nono (1924–1990):
“Fragmente – Stille, an Diotima” (1979/80)
Franz Schubert (1797–1828):
Quartettsatz c-Moll und Fragment des 2. Satzes (D 703)
Sarah Nemtsov (* 1980): “Im Andenken” (2007)
Anton Webern:
6 Bagatellen für Streichquartett, op. 9 (1913)

Der Titel des bahnbrechenden Streichquartetts von Luigi Nono, „Fragmente – Stille“, steht für das ganze Programm: von Weberns extrem kurzen Miniaturen bis zum Quartett von Sarah Nemtsov, in dem sie das Schubert-Fragment zitiert. Große Musik – ebenso verstörend wie betörend.

19:00 Uhr: Einführung mit Prof. Dr. Heinz von Loesch, Berlin; im Anschluss: Künstlergespräch

Veranstalter: NDR in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen und Pro Quartett e. V. Bestehende Abonnements der Reihe  “aus dem Innersten” von Pro Quartett e. V. berechtigen zum Konzerteintritt.


Ensemble L'ART POUR L'ART
23. November 2012 - 19:00 Uhr Winsen/Luhe John Cage, Fluxus und Folgen Ensemble L’ART POUR L’ART

19:00 Diskurs
gehorchen und horchen, übersehen und sehen
Erwin Stache, Klangkünstler und Komponist (Beucha b. Leipzig)

Zwischenmahlzeit

20:30 Konzert
mit Werken von John Cage, La Monte Young, Alison Knowles, Philip Corner, George Maciunas, Hans-Joachim Hespos, Annea Lockwood, Ben Patterson

Fluxus wurde (und das bleibt bemerkenswert) von allen Kunstrichtungen bewegt. Literatur, Bildende Kunst, Musik, Tanz … Es gab in dieser Bewegung (und das ist noch bemerkenswerter) keine Genregrenzen. Die beiden Johns saßen an einem Tisch – Cage und Lennon, Frank Zappas legendäre Performances im Garrick Theatre fanden in unmittelbarer Nachbarschaft der Fluxuslofts statt. Sonic Youth, Mauricio Kagel und viele andere trugen die Ideen weiter.

Anschlusskonzerte in den USA

Eintritt: Gespräch und Konzert: 16,-/erm. 14,- Euro; Konzert: 10,-/erm. 8,- Euro

Infos: L’ART POUR L’ART

Veranstalter: Ensemble L’ART POUR L’ART


Ensemble L'ART POUR L'ART
11. November 2012 - 16:00 Uhr Alfeld (Landkreis Hildesheim) Musik 21 Festival √Musik = Energie² : Experiment Klang Ensemble L’ART POUR L’ART


Christian Wolff (*1934) For one, two, or three people (1964) – für Piccolo, Kontrabass und Schlagzeug Salvatore Sciarrino (*1947) „Come vengono prodotti gli incantesimi” (2001) Steve Reich (*1936) Pendulum Music (1968) – for microphones, amplifiers, speakers and performers Simon Steen-Andersen (*1976) Next To Beside Besides (2003–2006) – für Flöte, Kontrabass und Perkussion Matthias Kaul (*1949) Glowing Sea (2010) – für Flöte, Kontrabass, Perkussion und Zuspielband

Um 15:00 Uhr ist die Teilnahme an einer Führung durch das Fagus-Werk, seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbe, möglich.

Veranstalter: Musik 21 Niedersachsen


Kompositionsklasse Winsen_Achim Duwentäster
11. November 2012 - 11:00 Uhr Hildesheim Musik 21 Festival √Musik = Energie² : Experimentieren Jugendensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM TOSTERGLOPE, Jugendorchester der Musikschule der Hansestadt Lüneburg, Kompositionsklasse L’ART POUR L’ART

Dieter Mack (*1954): Karya V (UA)
Auftragswerk von Musik 21 Niedersachsen
Jugendorchester der Musikschule der Hansestadt Lüneburg

Lea J. Mummert (*2000): Süßer die Tasten nie klingen – für Klavier
Jonathan Mummert (*1998): Lichtinseln – für 4 Spieler am Flügel
Kompositionsklasse L’ART POUR L’ART Winsen/Luhe

»Papierorchester und andere Synästhesien« – Zu Ehren von John Cage
Jugendensemble baUsTeLLe KUNSTRAUM TOSTERGLOPE

Gemeinschaftskonzert der landesweiten Nachwuchsforschung von Musik 21 Niedersachsen.

Veranstalter: Musik 21 Niedersachsen


Das Neue Ensemble_Foto Hannes Malte Mahler_2
10. November 2012 - 21:00 Uhr Hildesheim Musik 21 Festival √Musik = Energie² : Offenbarung - Geistliches Konzert Das Neue Ensemble

Aaron Einbond (*1978) Post-Paleontology (2011) – für Violine, Kontrabassklarinette, Klavier und Schlagzeug Maximilian Schnaus (*1986) Variationen (2011) für Orgel Mark Andre (*1964) … als … (2001) – für Bassklarinette, Violoncello und Klavier Karlheinz Stockhausen (1928-2007) Kontakte (1959) – für elektronische Klange, Klavier und Schlagzeug  

Sebastian Berweck, Klavier
Stephan Meier, Schlagzeug
Joachim Heintz, Elektronische Klange
Daniel Stickan, Orgel
Das Neue Ensemble

Die „Kontakte“  offenbaren dem Ohr neue Dimensionen von instrumentalen und elektronischen Klängen, die, Zentimeter für Zentimeter aus Magnettonband geschnitten, zu Endlosschleifen geklebt, vieltausendfach beschleunigt aus den Ecken des Raumes in- und auseinander fliesen und zum Unbekannten Kontakte herstellen. In Karlheinz Stockhausens Meisterwerk hat dies auch geistliche Bedeutung. Darum erklingt es erstmals in der 1002-jährigen Kirche, deren Heiligen auch der Opernzyklus LICHT des Komponisten in den Mittelpunkt stellt. Mark Andre schließlich zitiert die Offenbarung wortwortlich.

Die Komponisten Maximilian Schnaus und Aaron Einbond (UK) sind anwesend.

Veranstalter: Musik 21 Niedersachsen


√Musik = Energie²
10. November 2012 - 15:00 Uhr Hildesheim Musik 21 Festival √Musik = Energie²: Tag der Klänge Studierende der Universität Hildesheim, Elektronisches Studio und Kompositionsstudierende der HMTMH, Das Neue Ensemble u.a.

Wandelparcours mit kürzeren und längeren Präsentationen, Hören im Dunkeln und im Hellen, drinnen und draußen, mit und ohne Lautsprecher.  Mit Werken von Edgard Varèse, Iannis Xenakis, John Cage u.a. , Klanginstallationen und Vorträgen, Darstellungen zur historischen Entwicklung sowie Selbstauskunft von Komponisten, Musikern und Wissenschaftlern.

  • Eröffnungsmusik: Oliver Schneller (*1966) Mobile Music (2002) – für elektronische Klänge
  • Experiment „Klangausbau Domäne“ Installationen, Objekte und Performances
    Studierende der Stiftung Universität Hildesheim
    Leitung: Georg Werner und Matthias Rebstock
  • Experiment Moderne – Klangreise 1950
    Turin: Bruno Maderna (1920–1973) Dimensioni II (1959)
    Paris: Pierre Henry (*1927) Orphee 53 (1953)
    Köln: Karlheinz Stockhausen (1928–2007) Gesang der Jünglinge (1956)
    Utrecht: Edgard Varèse (1883–1965) Poeme Electronique (1958)
    Gravesano: Iannis Xenakis (1922–2001) Analogique B (1959)
    New York: John Cage (1912–1992) Williams Mix (1953)
    Columbia-Princeton: Vladimir Ussachevsky (1911–1990) Transposition, Reverberation, Experiment Composition (1952)
    Realisation: Elektronisches Studio der HMTM Hannover
  • John Cages Variations II (1961)
    Kompositionen von: Cheng-Wen Chen, Jie Da, Woosung Cho, Johannes Helsberg,Hye-Yeon Choi, Vincent Michalke
  •  15:30 Uhr Experiment Raum
    3 / 1 Klaviertrio -> 7 Raum / Klang – Konstellationen
    Marco Stroppa (*1959)
    Ossia, Seven Strophes for a Literary Drone  (2005) – für Violine, Violoncello  und  Klavier
    Marco Stroppa (Stuttgart) im Gesprach mit Frank Hilberg, WDR
    Das Neue Ensemble
  •  16:30 Uhr Experiment Elektronische Klangwiedergabe
    Gestern ging‘s noch – Vom Altern elektroakustischer Musik.
    Sebastian Berweck (Huddersfield/Berlin)
  •  17:30 Uhr Experiment Gravitationswellenforschung
    Klange aus dem Dunkeln – Mit GEO600 dem Universum lauschen.
    Dr. Peter Aufmuth, Max-Planck-Institut fur Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, Hannover)
  •  18:30 Uhr Experiment Forschung
    Zu Berührungspunkten von Kunst und Wissenschaft
    Vortrag von Dr. phil. Wilhelm Krull (Generalsekretar der VolkswagenStiftung)
  • 19:00 Uhr Experiment Absichtslosigkeit
    1 Streichquartett; 4 Einzelstimmen -> 4 Raumecken // 4 x Solo mit Stoppuhren
    John Cage (1912–1992)
    30 Pieces for String Quartet (1983)
    Nomos-Quartett

Veranstalter: Musik 21 Niedersachsen


10. November 2012 - 10:00 Uhr Ruthe/Sarstedt Experiment GEO 600 (Exkursion) Dr. Peter Aufmuth

2 • [(600m) • 2 Reflektoren] & 10-8 bar -> 10-21 pulsförmige Signale

für den letzten ausstehenden Nachweis der allgemeinen Relativitätstheorie

Bei Ruthe/Sarstedt steht eine der empfindlichsten Messstationen der Welt. GEO600 soll die von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationswellen aufnehmen, die uns völlig neue Erkenntnisse über das All geben werden.

Hinweis:

Leider können für die Exkursion keine Anmeldungen mehr angenommen werden, da alle Plätze vergeben sind. Wir möchten Sie jedoch auf den Vortrag zum Experiment Gravitationswellenforschung von Dr. Peter Aufmuth am Tag der Klänge um 17:30 Uhr aufmerksam machen, welcher den Titel “Klänge aus dem Dunkeln – Mit GEO600 dem Universum lauschen” trägt.


Lucerne Festival, Zu Ostern 2007, Moderne
9. November 2012 - 20:00 Uhr Hildesheim Musik 21 Festival √Musik = Energie² : Experiment Konzert Ensemble Laboratorium

ƒ (Musiker – Noten) + (Publikum – Bühne) = x Erlebnis²
»Mich interessiert, Grundbedingungen des Konzerts in Frage zu stellen« (Nadir Vassena)

Nadir Vassena (*1970) »Coreografie incerte« (2009) – für Flöte, Viola und Violoncello Iannis Xenakis (*1922-2001) »Ikhoor« (1978) – für Streichtrio   Jason Eckardt (*1971) »16« (2003) – für Flöte und Streichtrio Oscar Bianchi (*1975) De Rerum Natura (2001) – für Flöte und Violine Oliver Schneller (*1966) »String Space« (2005) – für Streichtrio und Live-Elektronik

19:00 Uhr Einführung mit den Komponisten Nadir Vassena und Oliver Schneller, Moderation: Frank Hilberg, WDR

Anschließend Get-together im NIL mitKostia Rapoport Experiment Keyboard-Perfomance »Begleitautomatik«

Für hochkarätige Hörerlebnisse steht das Ensemble Laboratorium aus der Schweiz, das beim Eröffnungskonzert des Musik 21 Festivals zu erleben ist.
Das Ensemble, das sich im Jahre 2004 zusammengefunden hat, setzt seinen Schwerpunkt in der interkulturellen und interdisziplinären Arbeit. In einem spektakulären Auftakt, der gleichzeitig die Form des Konzerts in Frage stellt, spielt das Ensemble Werke von Oliver Schneller, Jason Eckardt, Iannis Xenakis und Nadir Vassena für Streichtrio, Flöte und Live – Elektronik. Nach dem Konzert sind alle herzlich eingeladen bei einem Get-together im Nil den Start ins Musik 21 Festival 2012 zu feiern.


√Musik = Energie²
8. November 2012 - 17:00 Uhr Hildesheim Musik 21 Festival 2012: √Musik = Energie² u.a. Ensemble Laboratorium, L’ART POUR L’ART, Nomos-Quartett

Unter dem Motto √Musik = Energie2  findet in diesem Jahr das  Musik 21 Festival vom 08.11. bis 11.11.2012 in Hildesheim statt. Neben Konzerten und Klanginstallationen findet auch ein Symposium zum Thema “Komposition und Forschung” (Leitung: Prof. Dr. Matthias Rebstock, Dr. des. Alan Fabian) statt. Das künstlerische Konzept entwarf Stephan Meier. Schirmherrin ist Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische  Ministerin für Wissenschaft und Kultur. Kooperationspartner sind die Stiftung Universität Hildesheim, das Insitut für Musik und Musikwissenschaft und das Herder Kolleg.

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√Musik = Energie²
8. November 2012 - 18:00 Uhr Hildesheim Musik 21 Festival √Musik = Energie² : Symposium "Komposition und Forschung" Prof. Johannes Goebel, Prof. Oliver Schneller, Prof. Nick Till u.a.

Komponisten und Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Frankreich und der Schweiz beleuchten das Verhältnis zwischen Komposition und Forschung im gegenwärtigen Komponieren, stellen es in historische Zusammenhange und ziehen Folgerungen für die akademische Praxis und die Diskussion um das Konzept der „künstlerischen Forschung“ an Hochschulen und Universitäten.

Donnerstag | Donnerstag | 08. November | 18:00 Uhr | Burg-Theater (Haus 52)
Eröffnung: Prof. Dr. Matthias Rebstock, Stiftung Universität Hildesheim Vortrag: »Über Unterschiede: Kunst und Wissenschaft«
Prof. Johannes Goebel, Direktor des Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC), Renssealer Polytechnic Institute, Troy, New York

Freitag | 09. November | Musiksaal (Haus 27/003)
Vorträge und Präsentationen:
10:00 Uhr Prof. Oliver Schneller, HMTM Hannover: “Die Natur als Modell: Klang im Röntgenapparat” 11:00 Uhr Julian Klein, Institut für Künstlerische Forschung, Berlin: “Forschung mit Klängen” 12:30 Uhr Nadir Vassena, Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano: “Wir bewegen uns jedoch im Dunkeln. Komposition, Gewohnheiten und Praktiken.”
14:30 Uhr Prof. Nick Till, University of Sussex:
“«Practice-as-Research» in the UK: Methods, Models Experiences” 16:00 Uhr Prof. Alex Arteaga, Universität der Künste Berlin: “Asthetic practice as enactivist research”
17:00 Uhr Prof. Marco Stroppa, Musikhochschule Stuttgart: “Art and/or Research: a multi-faceted relation through my personal experience”

Samstag | 10. November | Musiksaal (Haus 27/003)
Vorträge und Präsentationen:
10:00 Uhr Dr. des. Alan Fabian, Stiftung Universität Hildesheim: “»Experimental Music« und andere Diskurszaubereien”
10:45 Uhr Angela Bürger, Hochschule der Künste Bern, Biel:
“Von Kunst und Forschung zu Kunst durch Forschung. Ein Einblick in 10 Jahre künstlerischer Forschung an der Hochschule der Künste Bern”
12:00 Uhr Podiumsdiskussion:
»Künstlerische Forschung – Herausforderung für die Hochschulen«
Moderation: Prof. Dr. Rolf Elberfeld (Stiftung Universität Hildesheim) Mit: Prof. Johannes Goebel, Angela Bürger, Prof. Nick Till, Prof. Dr. Jens Roselt (Stiftung Universität Hildesheim)

Eine Kooperation mit dem Institut für Musik und Musikwissenschaft sowie dem Herder-Kolleg der Stiftung Universität Hildesheim.
Leitung: Prof. Dr. Matthias Rebstock und Dr. des. Alan Fabian


Quartett PLUS 1
1. November 2012 - 20:00 Uhr Hildesheim Premiere: Relax your mind! - Michael Jackson für Streichquartett und Video Vocals Quartett PLUS 1

Die Straßen von Bangalore, eine verstaubte Ahnengalerie und eine Waldlichtung – jeder Ort wird Labor für eine Neuinterpretation von Michael Jackson-Songs. Quartett PLUS 1 hat gemeinsam mit drei Sängern ungehörte Perspektiven auf die Musik des King of Pop entwickelt und erweitert so die American Jesus Suite von Stefan Wurz. Die Komposition ist inspiriert von MJ-Grooves und Zitaten und überführt diese in alte und zeitgenössische Klangwelten. In einer interaktiven Installation aus Video Vocals inszeniert Quartett PLUS 1 eine neue Form popkultureller Kammermusik voller Hooklines und Trugschlüsse.

Koordinierte Veranstaltung mit Musik 21 Niedersachsen

Weiter Infos und Karten: Quartett PLUS 1 und Theater für Niedersachsen


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25. Oktober 2012 - 14:30 Uhr Papenburg Workshop-Präsentation "Kompositions-Klangbilder selbst erfinden und gestalten" Teilnehmende, Leitung: David Borges, Kostia Rapoport

im Rahmen der NORDMETALL-JuniorAkademie Papenburg

In dem Kompositionskurs „Klangbilder selbst erfinden und gestalten“ geht es um ungewohnte Musik und ums Forschen an selbst kreierten Klängen. Die Jugendlichen der Jahrgänge 8 bis 10 bauen während der Akademie vom 19. bis 26.10.2012  unter professioneller Anleitung von David Borges und Kostia Rapoport eine Klangwerkstatt  – aus Klängen, die sie in ihrer direkten Umgebung finden. Daraus entwickeln sie spannende Kompositionen. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der elektronischen Musik und Technologie. Die Ergebnisse werden am Abschlusstag öffentlich präsentiert.

Veranstalter Kompositionskurs: Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e. V. im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


√Musik = Energie²
24. Oktober 2012 - 20:00 Uhr Hildesheim The Look of the Sound: √Musik = Energie² Katrin Rabus, Stephan Meier, Prof. Dr. Matthias Rebstock

Ein Filmabend als Vorprogramm zum Musik 21 Festival 2012 (08.–11.11.2012): „√Musik = Energie2“ zu den Anfängen der Neuen Musik.

Historische Aufführungspraxis „Musik im Technischen Zeitalter“ (rbb, 1962/63) von Prof. Hans Heinz Stuckenschmidt,Musikwissenschaftler, Förderer und Fürsprecher der Neuen Musik zu seiner Zeit. Gezeigt werden Ausschnitte aus den Filmen, in denen Iannis Xenakis, John Cage und Karlheinz Stockhausen zu Gast waren.

Katrin Rabus vom Fernsehforum Musik in Bremen hat mit ihrem Projekt „The Look of the Sound“ die Portrait- /Dokumentationsfilme aus dem Archiv geholt und ermöglicht erneut einem breiten Publikum Zugang und Informationen zu den Anfängen von dem, was wir auch heute noch „Neue Musik“ nennen. Sie folgt dabei dem Anspruch von

Karlheinz Stockhausen: „The eyes often help the ears.“

Dieser Filmabend bietet eine einmalige Gelegenheit, Einblicke in die Arbeitsweisen, Ansichten und Äußerungen der großen Komponisten Mitte des letzten Jahrhunderts zu erhalten, die die weitere Entwicklung der „Musik im technischen Zeitalter“ entscheidend beeinflussten.

Diskussion und Einführung: Stephan Meier, Künstlerischer Leiter des Musik 21 Festival, Komponist und Schlagzeuger; Prof. Dr. Matthias Rebstock, Leiter des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim.

Im Anschluss: Kartenverlosung für das Musik 21 Festival

Veranstalter: AStA Universität Hildesheim in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen und dem Fernsehforum für Musik Bremen


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6. Oktober 2012 - 19:30 Uhr Tosterglope Nomos-Quartett im Kunstraum Tosterglope Nomos-Quartett: Martin Dehning, Birte Päplow, Friederike Koch, Sabine Pfeiffer

György Kurtág (*1926): Streichquartett op. 1 (1959)
Wolfgang Amadeus Mozart 
(1756-1791):
Streichquartett C-Dur “Dissonanzenquartett”, KV 465
György Kurtág
(*1926): „Officium breve“ in memoriam
Andreæ Szervánszky op. 28 (1988/89)
Tatjana Prelevic
  (*1963): “In hora mortis” , nach Thomas
Bernhard (2011), in memoriam Andreas R.

Der große ungarische Komponist György Kurtág bezieht sich in seinem Komponieren in vielfacher Weise auf Musik früherer Zeiten. Mit der Tonsprache Wolfgang Amadeus Mozarts verbindet ihn die Tiefe der Empfindung bei gleichzeitiger spielerischer Leichtigkeit, ein Instinkt für melodische Schönheit und Klangfarbenvielfalt sowie die Kompromisslosigkeit in der Verwirklichung seiner Ideen. Bereits in seinem ersten Streichquartett fand Kurtág eine ganz eigene Sprache, seine Musik spricht, erzählt, erschafft Szenen, ein Theater ausschließlich aus Tönen, Klängen, Rhythmen und musikalischen Gesten – wie bei Mozart.

Der zweite Teil des Konzerts stellt zwei Werke “In Memoriam” gegenüber: György Kurtág bezieht sich in seinem vielgestaltigen und ergreifenden “Officium Breve” u.a. auf einen Kanon von Anton Webern und zitiert die “Serenade für Streichorchester” des ungarischen Komponisten Andreæ Szervánsky. Tatjana Prelevic verbindet ihre Musik mit Texten von Thomas Bernhard und Barbi Marcovic (einer Pop-Art-Schriftstellerin aus Belgrad) zu einer musik-theatralischen Collage.

Veranstalter: Pro Quartett e. V. in Kooperation mit dem Kunstraum Tosterglope im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


Nomos Quartett
28. September 2012 - 20:00 Uhr Hannover "aus dem Innersten" III: Reisen der Seele Nomos-Quartett: Martin Dehning, Birte Päplow, Friederike Koch, Sabine Pfeiffer mit Klaus Reda – Percussion, Joachim Heintz – Klangregie

Franz Schubert (1797–1828):
Streichquartett d-Moll “Der Tod und das Mädchen”
George Crumb (*1929):
Black Angels – for Electric String Quartet (1970)
Jimi Hendrix (1942–1970):
Voodoo Chile, arrangiert für Streichquartett und Percussion von Philip Lehmann

Exemplarische Werke aus Klassik, Neuer Musik und Rock erwecken Bilder von Reisen, von Tod und Erlösung. Crumb zitiert das Variationen-Thema aus Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ und nimmt durch Verstärkung und Halleffekte Bezug auf die Rockmusik.

Veranstalter: Pro Quartett e. V. im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


Ensemble L’ART POUR L’ART
28. September 2012 - 19:00 Uhr Winsen/Luhe ZuHören in Winsen II 2012: √Musik = Energie² – Der unbekannte Klang Ensemble L’ART POUR L’ART: Astrid Schmeling, John Eckhardt, Matthias Kaul

Gespräch zu Akustischen Forschungsmethoden in der Tiefsee mit Dr. Lars Kindermann vom Alfred-Wegener-Institut f. Polar- und Meeresforschung
Konzert:
Simon Steen-Andersen (*1976): Next To Beside Besides – für Piccolo, Kontrabass und Schlagzeug
Helmut Oehring (*1961): Fatique – für Bassflöte und Schlagzeug
Matthias Kaul (*1949): Glowing Sea – für Flöte, Kontrabass und Percussion
Christian Wolff (*1934): For one, two or three people
Steve Reich (*1936): Pendulum Music

Veranstalter: Ensemble L’ART POUR L’ART im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen


MCH0332_1603_Foto Michael Pluemer
23. September 2012 - 17:00 Uhr Hannover Musik 21.1 im NDR 2012/13:
60 Jahre Mädchenchor Hannover
Carola Guber, Katja Pieweck, Andrea Jantzen, Justus Zeyen, Mitglieder der NDR Radiophilharmonie, Ensemble S, Mädchenchor Hannover, Vokalensemble Konzertchor, Gesamtleitung: Gudrun Schröfel

Schirmherrin: Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Peter Eötvös (* 1944):
Herbsttag (2012) auf das Gedicht Rainer Maria Rilkes (UA)
Claude Debussy (1862–1918):
“Salut, printemps” (1882)
Claude Debussy/Clytus Gottwald (* 1925):

Les Angélus (1995)
Edward Elgar (* 1857-1934)
:
Fly, Singing Bird und The Snow (894/1903)
Gustav Holst (1874–1934)
:
Seven Partsongs, op. 44, H. 162 (1925-26)
Johann Adolf Hasse (1699-1783):

Miserere in d-Moll, Psalm 50 (nach 1730)
Vinko Globokar (* 1934):

Auszüge aus dem neuen Werk “Das Idol” (2012) für Mädchenchor und Schlagzeugquartett, ein Auftragswerk von Musik 21 Niedersachsen

Hasse bis Eötvös – Werke des Spätbarocks bis zur Moderne. Mit künstlerisch differenzierten, stilsicheren Interpretationen und einem werkgerecht farbigen Chorklang zeigt der Mädchenchor seine Besonderheit unter den deutschen Jugendchören: Begründung für zahlreiche internationale, deutsche und niedersächsische Preise.

Anlässlich des 60. Geburtstags gibt es im Anschluss an das Konzert einen Empfang.

Veranstalter: NDR in Kooperation mit Musik 21 Niedersachsen und dem Mädchenchor Hannover.

Erhalten Sie 25 % Ermäßigung beim Kauf eines Abonnements für die vier Konzerte der Reihe Musik 21 im NDR 2012/13.


Ensemble S
21. September 2012 - 20:00 Uhr Hannover Open Cages, a closed CIRCUS ON Silence Ensemble S: Arnold Marinissen, Stephan Meier, Christoph Seibert, Adam Weisman

John Cage und Mariani/Meier/Marinissen:
Open Cages, a closed CIRCUS ON Silence (1979/2002, 60‘)
a means of translating a book into a performance without actors, a performance which is both literary and musical
darin:

John Cage:
Sculptures Musicales  for variable instrumentation (1989)
cComposed Improvisation Nr. 2 (1990) for snare drum
cComposed Improvisation Nr. 3 (1990) for one-sided drum
Branches (1975) for amplified plant materials
Vinko Globokar:
Toucher (1973)
Vortrag eines Theaterstücks durch einen einzigen Darsteller. Texte aus „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht
?Corporel (1985)
für einen Schlagzeuger auf seinem Körper

Werke von Vinko Globokar werden im Abschlusskonzert des Festivals “Cage Under Ground” denen von John Cage gegenübergestellt. Das deutsch-niederländische Schlagzeugensemble eröffnet an diesem Abend zugleich die Abonnementreihe “Mobile Musik”.

 


Cage Under Ground
14. September 2012 - 20:00 Uhr Hannover Cage Under Ground Steffen Schleiermacher, Niedersächsisches Staatsorchester, Ensemble Megaphon, Ensemble S u.a.

Ein Fest zum 100. Geburtstag von John Cage im Magazin 4 der Staatsoper Hannover
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14.09., 20:00 Uhr
Eröffnung: John Cage, eine Zufallsbekanntschaft
mit Steffen Schleiermacher (Klavier/präpariertes Klavier)
Veranstalter: Stadt Hannover

16.09., 20:00 Uhr
Being Prepared. John Cage Konzert für präpariertes Klavier und Kammerorchester u.a.
mit Steffen Schleiermacher (Klavier/präpariertes Klavier), Benjamin Reiners (Dirigent), Niedersächsisches Staatsorchester
Veranstalter: Staatsoper Hannover

17.09., 20:00 Uhr
Garten Ryoanji. John Cage Ryoanji; Song Books u.a.
mit Ensemble Megaphon, Julia Mihály (Sopran), Mikael Honesseau (Tanz)
Veranstalter: Blickpunkte e.V.

18.09., 19:00 Uhr
Lecture on Music. Vortrag von Prof. Dr. Helga de la Motte-Haber und Gesprächskonzert mit der Schlagzeugerin Robyn Schulkowsky
Veranstalter: Staatsoper Hannover

19.09., 20:00 Uhr
SurrOUND. John Cage Living room music; 30 pieces for string quartet; Lecture on the weather für 12 Sprecher u.a.
mit Mitgliedern des Niedersächsischen Staatsorchesters und Mareike Morr (Mezzosopran)
Veranstalter: Staatsoper Hannover

20.09., 20:00 Uhr
VARIATIONS. John Cage Variations II + IV; Etudes Boreales I-IV u.a.
mit Studenten der HMTM Hannover und Ulrike Brandt (Violoncello)
Veranstalter: Incontri der HMTMH

21.09., 20:00 Uhr
Open Cages, a closed CIRCUS ON Silence mit Werken von John Cage und Vinko Globokar
mit Ensemble S
Veranstalter: Musik für heute e.V.


28. Juli 2012 - 14:00 Uhr Poggenhagen Park der Klänge Ensemble Megaphon

PARK DER KLÄNGE – 100 Jahre John Cage: Musikfest mit dem Ensemble Megaphon und internationalen Gästen, Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Jugendlichen. Konzerte, Performances, Klangobjekte und Mitmachaktionen setzen das Werk des amerikanischen Klangforschers John Cage in Szene.

Programm:
13:58 Uhr S 2: Bahn nach Poggenhagen (Richtung Nienburg): Klanginstallation von Cheng Wen Chen im Waggon.

15:00 bis 18:00 Uhr im Halbstundentakt: Raymond Kaczinsky “On the road to Detroit”, Toshio Hosokawa “Melodia”, John Cage “Aria”, “Radiomusic”, “Four”, “Child of tree”, “Theater Pieces”, Giacinto Scelsi “Hyxos”, Vortrag über John Cage von Andreas Hagelücken, Musikwissenschaftler; Tanzperformance von und mit Mikael Honesseau

18:00 Uhr: Musikalischer Spaziergang mit tänzerischen und performativen Aktionen im Park und in der Teichlandschaft mit Kompositionen von J. Cage, V. Globokar u. a.

19:00 Uhr: Ausklang im Café im Gutshaus mit Pilzsuppe nach einem Rezept von J. Cage

Künstlerische Leitung: Lenka Zupkova, Inszenierung: Mikael Honesseau
Ausführende: Ensemble Megaphon: Lenka Zupkova (Violine), Magda Helpa (Viola), Miako Klein (Violine, Blockflöte), Reynard Rott (Violoncello), Raymond Kaczinsky (Schlagwerk), Julia Mihály (Sopran), Kim Jose Bode (Blockflöten), Konstantin Raptis (Akkordeon), Beatrix Wagner (Flöten), Sebastian Wendt (Klarinetten, Bassklarinette), Radioorchester , Andres Jankowski (Eletkronik), Thilo Schölpen (Elektronik), Peter Issig (Installation), Mikael Honesseau (Tanz)

Hinweis für Besucher: wer sein eigenes Radiogerät mitbringt, kann beim “Radioexperiment” mitmachen.

Kinder bis 10 Jahre: Eintritt frei
Nähere Informationen: www.blick-punkte.eu, www.kulturgut-poggenhagen.de
Veranstalter: Blickpunkte e.V. in Kooperation mit dem KulturGut Poggenhagen, mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTM), Stadtjugendpflege Neustadt. Eine Veranstaltung im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen. Gefördert von: Stiftung Niedersachsen, Stiftung Kulturregion Hannover, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Region Hannover, Gartenregion Hannover


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19. Juli 2012 - 22:00 Uhr Hannover Experiences by Night Holger Kirleis, Ostap Manulyak, Clemens von Reusner u.a.

Der Platz der Weltausstellung mit seiner einzigartigen Klanganlage aus sechzehn Lautsprechern, die in seinen Lichtsäulen eingebaut sind, wird zum Schauplatz für ein nächtliches Konzert-Erlebnis. In dem internationalen Wettbewerb “My Daily Experiences” wurden im vergangenen Jahr 50 neu geschaffene Musikstücke aus zehn Ländern der ganzen Welt, von Australien bis Mexiko, eingesendet. Fünf ausgewählte Werke gelangen bei “Experiences by Night” einmalig zu Gehör. Es entsteht eine phantastische und nicht dagewesene Verfremdung des Platzes.

Holger Kirleis (Hannover):
“Kassenschlager”
Ostap Manulyak (Lviv, Ukraine):
“Rainfall B”
Clemens von Reusner (Braunschweig):
“rooms without walls”
Benno Belke (Berlin)/Oli Larkin (York, England):
“Moiré Patterns”
Masayoshi Matsui (Salzbug, Österreich):
“Liebeslied für japanischen Insektenchor”

Künstlerische Leitung: Stephan Meier, Joachim Heintz
Technische Leitung: Elektronisches Studio der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Veranstalter: Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit Musik für heute
e.V. und Musik 21 Niedersachsen.


Kompositionsklasse Winsen_Achim Duwentäster
15. Juli 2012 - 15:00 Uhr Winsen/Luhe Konzert der Kompositions-
klasse L'ART POUR L'ART
Ensemble L’ART POUR L’ART

schüsseln, eiern, flutschen – alles eine Frage des Rhythmus

Das Ensemble L’ART POUR L’ART spielt 11 Uraufführungen der Kompositionsklasse aus Winsen. Zu hören und zu sehen sind Werke von Alma Baier, Gustav Baier, Armon Böhm, Agnes Homann, Rebekka Homann, Jonathan Mummert, Lea J. Mummert, Kikan E. Nelle, Mahnaz Shahriyari, Anna Weißbach, Jasper Weißbach.

Die 11 jungen Komponistinnen und Komponisten arbeiteten ein halbes Jahr zum Thema “schüsseln, eiern, flutschen – alles eine Frage des Rhythmus”. Zum Abschluss des Kurses werden die entstandenen Kompositionen uraufgeführt. In diesem Jahr gibt es einige Stücke, in denen auch mit visuellen Mitteln gearbeitet wird.

Nähere Informationen: www.lartpourlart.de oder www.matthiaskaul.de
Eintritt: 10,00/ermäßigt 5,00 Euro
Veranstalter: Ensemble L’ART POUR L’ART


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8. Juli 2012 - 11:15 Uhr Hannover Mobile Musik IV: Made in Germany “U21” – Werke für Das Neue Ensemble Das Neue Ensemble

John Cage (1912–1992):
“Living Room Music” (1943) for four players

Ole Hübner (*1993):
“I’m a true hannover boy, but now I’m going to St. Elsewhere” (2011) für Flöte, Kontra-Bassklarinette, Keyboard/Sampler, Schlagzeug, Violine, Violoncello (Uraufführung)

Max Hundelshausen (*1991):
“Synästhes!s” (2010) Drei Bilder für Harfe, Klavier und Schlagzeug

Adrian Nagel (*1990):
“all 1″ (2011) für Flöte, Bassklarinette, Violine, Viola, Violoncello (Uraufführung)

Elliott Carter (*1904):
“Esprit Rude, Esprit Doux II” (1994) für Flöte, Klarinette, Marimba

Kaspar Querfurth (*1990):
“Welche Stimmung …” (2011) für Klarinette, Harfe, Pauke

Das Neue Ensemble, Leitung Stephan Meier
Mitschnitt durch den Deutschlandfunk, Redaktion Frank Kämpfer

Einzelpreis: Platzgruppe I 20,00/Platzgruppe II 15,00/Platzgruppe III 10,00 Euro.
Abo Mobile Musik: 25% Ermäßigung für vier Konzerte: Platzgruppe I 60,00/Platzgruppe II 45,00/  Platzgruppe III 30,00 Euro, Aboservice über Musik für heute e.V., Tel.: 0511 161 1983, E-Mail: musikfuerheute@t-online.de, 10% Ermäßigung für Inhaber der NDR Kultur Karte

Veranstalter: Musik für heute e.V. in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover, dem Kunstverein und der kestnergesellschaft. Gefördert durch die Region Hannover. Eine Veranstaltung im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen – gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover


Das Neue Ensemble_Hannes Malte Mahler
7. Juli 2012 - 15:00 Uhr Hannover Made in Germany – “U21”-Kurzkonzerte Das Neue Ensemble

Das Neue Ensemble präsentiert in Form von Kurzkonzerten ein musikalisches Rahmenprogramm in den Ausstellungen des namensparallelen Großprojektes “Made in Germany Zwei”. Es erklingen Solo-Stücke ganz junger Komponisten in den drei großen Kunst-Institutionen der Landeshauptstadt.

15:00 und 16:00 Uhr, Kunstverein Hannover
Adrian Nagel (* 1990):
“allgedacht” (2010) für Violoncello solo
Salvatore Sciarrino (* 1947):
“Ai limite della notte” (1979) für Violoncello solo
Karsten Dehning-Busse

16 und 17:00 Uhr, Sprengel Museum Hannover
Ole Hübner (* 1993):
“Phobophobie 1″ (2010) für Flöte solo
Edgard Varèse (1883–1965):
“Density 21,5″ (1936) für Flöte solo
Brigitte Sauer

16 und 17:00 Uhr, kestnergesellschaft
Ole Hübner:
“Catalogue d’extraterrestres désespérées” (2011) für einen maskierten Schlagzeuger Uraufführung
Stephan Meier

Kombiticket aller drei Institutionen: 12/ermäßigt 7 Euro
Einzelticket: 7 /ermäßigt 5 Euro
Gruppenticket: 7 Euro p.P. für alle drei Institutionen, ab 10 Personen
Veranstalter: Musik für heute e.V. in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover, dem Kunstverein und der kestnergesellschaft. Gefördert durch die Region Hannover. Eine Veranstaltung im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen – gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.


Nomos Quartett
1. Juni 2012 - 20:00 Uhr Osnabrück Reisen der Seele Nomos-Quartett: Martin Dehning, Birte Päplow, Friederike Koch, Sabine Pfeiffer

Exemplarische Werke aus Klassik, Neuer Musik und Rock erwecken Bilder von Reisen, von Tod und Erlösung. Crumb zitiert das Variationen-Thema aus Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ und nimmt durch Verstärkung und Halleffekte Bezug auf die Rockmusik.

Franz Schubert Streichquartett d-Moll
„Der Tod und das Mädchen”,
George Crumb
„Black Angels“ for Electric String Quartet (1970),
Jimi Hendrix
„Voodoo Chile“ -arrangiert für Streichquartett und Percussion von Philip Lehmann


Ensemble L’ART POUR L’ART
24. Mai 2012 - 20:00 Uhr Hannover Musik 21.4 im NDR: Beginn des instrumentalen Musiktheaters Ensemble L’ART POUR L’ART

Mauricio Kagel (1931–2008)
“Acustica” für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968–1970)

Römisches Scabellum, ein Fließband, mechanisches Blechspielzeug, Schwirrholz, ein alter Schallplattenspieler, ein pressluft-betriebener Orgelpfeifenbaum und mehr … Dieses obskure Instrumentarium ist Bühnenbild, Spielraum und Requisite der Komposition „Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher“ von Mauricio Kagel. Das Ensemble L’ART POUR L’ART zeigt eine noch mit Mauricio Kagel zusammen entwickelte Version dieses Werkes, das auf den europäischen Bühnen nur noch selten zu erleben ist.

Veranstaltungsflyer

Einzelpreis: Platzgruppe I 25,- €, Platzgruppe II 15,- €, Platzgruppe III 10,- €

Kartenvorverkauf: NDR Ticketshop Hannover im Landesfunkhaus: 0180 1637637, montags bis freitags 09:00–17:00 Uhr (bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen), E-Mail: ticketshop.hannover@ndr.de, Onlinebestellung unter www.ndrticketshop.de, zzgl. VVK-Gebühren, 20 % Ermäßigung auf Einzelpreise für Inhaber der NDR Kultur Karte.

„Test It“: ein Angebot für Schülergruppen
(ab 10 Schüler/-innen)
Probenbesuch, Konzertbesuch und Nachgespräch für einen Beitrag von 4,- Euro pro Konzert und Schüler/-in.
Anmeldungen und nähere Informationen bei Musik 21 Niedersachsen unter 0511 7635297-1 oder www.musik21niedersachsen.de

Veranstalter: Ensemble L’ART POUR L’ART im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen in Kooperation mit dem NDR.


120504_u.a._Funkausstellung_copyright R. Rohde
13. Mai 2012 - 20:00 Uhr Hannover Konzert mit Julia Mihály Julia Mihály

Julia Mihály ist spezialisiert auf die Interpretation zeitgenössischer Musik und der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Verbindung von Stimme und Live-Elektronik. Sie nutzt bei ihren Performances selbst entwickelte interaktive Software, die mit Interfaces wie Gamepads oder Kleidung mit integrierten Sensoren gesteuert wird. Ihr Programm an diesem Abend: Stefan Hakenberg: „Searching and Knowing“ (2012, UA), Matthias Kaul: „Silence is my Voice“ (2005)

Veranstaltungsflyer

Künstlerischer Leiter: Pit Noack

Programm:
Matthias Kaul
„Silence is my Voice“ (2005)
Stefan Hakenberg
„Searching and Knowing“
(2012, Uraufführung, Der Komponist ist
anwesend)


My Daily Experiences
13. Mai 2012 - 11:00 Uhr Hannover My Daily Experiences Tobias Klich und Andre Bartetzki

Eröffnung des Klangkunstprojekts „My Daily Experiences“
Andre Bartetzki, Tobias Klich

Bei dem Kompositions- und Konzeptwettbewerb „My Daily Experiences“  haben die Komponisten Tobias Klich mit „Platz der Weltbeobachtung“ und Andre Bartetzki mit „Zwischenwelt“ gewonnen. Vom 13.05. bis 13.08.2012 werden ihre Werke auf dem Platz der Weltausstellung je acht Mal am Tag erklingen und dadurch eine phantastische und nicht dagewesene Verfremdung des Platzes erzeugen.

Veranstaltungsflyer

Nähere Information: www.musik21niedersachsen.de/programm/
Künstlerische Leitung: Stephan Meier, Joachim Heintz
Technische Leitung: Elektronisches Studio der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Veranstalter:  Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit Musik für heute e.V. und Musik 21 Niedersachsen.


120504_u.a._Funkausstellung_copyright R. Rohde
8. Mai 2012 - 20:00 Uhr Hannover "Funkausstellung" – eine soziale Klangskulptur Malte Ludwig

Die Abschaffung des Künstlers zwischen Kontrolle und Zufall. Das beunruhigende Grinsen Cages vor der Saaltür. Stalin würfelt nicht. Die Zerstörung Darmstadts durch Sinustöne samt kulturhistorischer Vor- und Rückblenden, und das alles mit diversen Klangbeispielen.

Veranstaltungsflyer

Künstlerischer Leiter: Pit Noack


Ensemble L´art pour l´art
20. April 2012 - 20:00 Uhr Winsen/Luhe Musik am Meer - zum 80. Geburtstag des dänischen Komponisten Per Nørgård Ensemble L’ART POUR L’ART

Per Nørgård (* 1932):

“Suite” op. 5 (1953/rev. 1962) für Flöte und Klavier

“Variations in Search of a Theme” (1991) für Violoncello und Gitarre

“Tjampuan” (1992) für Violine und Violoncello

“Lerchesang” (1988) für Flöte, Violine und Violoncello

“Rondino Amorino”(2000) für Gitarre

“Microbe” (2003) für Altflöte, Gitarre und Percussion

“Seadrift” (1978) für Sopran, Flöte, Violine, Violoncello, Gitarre, Klavier und Percussion

Einspielung Inger Christensen: Rezitation aus „Alphabet“ (1981) in der Übersetzung von Hanns Grössel, gelesen am 10.2.2006 in der Literaturwerkstatt Berlin


Flyer_Vorschaubild
8. März 2012 - 20:00 Uhr Hannover Musik 21.3 im NDR: Wirbel der Zeiten Das Neue Ensemble

√Musik = Energie²: Musik + Forschung.

Passend zum Jahresthema von Musik 21 Niedersachsen wirbelt Gérard Grisey in seinem Haupt- und Spätwerk die Zeiten der Menschen, Wale und Vögel und ihre jeweils entsprechenden Tonspektren durcheinander. Ein kurzes Arpeggio aus Maurice Ravels “Daphnis et Chloé” endet in seiner “spektralistischen” Reise durch Zeit und Raum in einem rauschhaften Traum dauernder Klänge.


120101_Neujahrskonzert_ Flyer Deckblatt
1. Januar 2012 - 11:30 Uhr Hannover Mobile Musik II: Neujahrskonzert à la Valentin Das Neue Ensemble

“Wir saßen beide im Parkett, zehnte Reihe Mitte. Generalmusikdirektor Knappertsbusch im Konzerthaus! Ich sagte zur Karlstadt: ‚Du, der überschätzt uns! Von der Musi wern mir net vui versteh – aber hingeh müss ma unbedingt.‘ – Es ging los. – Wir horchten. – Meine Ansicht ist: man sollte jedes Mal bei so einem klassischen Abend zur Erholung des kleinen Mannes einen schönen Marsch dazwischen spielen.”

Karl Valentin


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