– Tom Sora: Kurbelspieluhr – NN
– Wolfgang Heisig: Pianola – Conlon Nancarrow NN
– Astrid Schmeling: Flöte – Marianthi Alexandri Papalexandri »Untitled« (2009)
– Ensemble Handwerk: Violoncello – Gordon Williamson »Domestic Abuse« (2015)
– Matthias Engler Improvisation mit Mörsern und Mahlwerken
– Julia Mihaly: Stimme – Julia Mihaly NN
– Florian Zwissler: Mellotron – F. Zwissler NN
– Mark Lorenz Kysela: Nylonsaiten – Michael Maierhof »splitting« 25.1 (2011)
– Oxana Omelchuk: Theremin – Neues Werk von Oxana Omelchuk
– Leopold Hurt: Zither – Leopold Hurt Logbuch 4 für Zither solo

Mühlenmuseum Gifhorn
Gifhorn Mühlenmuseum, Gifhorn, Deutschland

08.09.2018 | 14:30
Gifhorn
Mühlenmuseum Gifhorn

Musik 21 Festival 2018 | Hören wie ein Müller

Hören wie ein Müller. Windmühlen waren und sind auch Klangerzeuger, die ihre Umgebung akustisch prägten, eine klangliche Heimat der Anwohner. Der junge Wilhelm Busch wähnte sich bei Mühlenstillstand in einer Totenstadt lebend. Müller müssen akustische Spezialisten gewesen sein, die am Klang der Mahlwerke, lockere Schrauben, Unwuchten usw. erkennen konnten und mussten, bevor die Gewerke Schaden nahmen. Überdies erkannten sie hörend, ob die Windstärke den Mühlenflügeln gefährlich wird; sie waren also frühe Spezialisten für White Noise. Es liegt nahe, an diesen Orten der Hellhörigkeit zeitgenössische Musik aufzuführen. Das Publikum kann zwischen 14.30 und 18.00 Uhr zwischen den Mühlen, in denen kontinuierlich gespielt wird, hin und her gehen und folgende Musiken und Musiker anhören.

10 Instrumente in 10 Windmühlen zu hören.